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Progress-Studie: Branche der Fast Moving Consumer Goods verspürt hohen Digitalisierungsdruck

07. September 2016

Köln, 7. September 2016 – Progress präsentiert die Ergebnisse seiner Studie über die Digitale Transformation in der Branche der Fast Moving Consumer Goods (FMCG). Für die Untersuchung befragte der Research-Spezialist Loudhouse im ersten Quartal 2016 IT- und Marketing-Verantwortliche von FMCG-Internehmen weltweit zur Bedeutung der Digitalen Transformation. Die Studienteilnehmer stammen aus einem breiten Spektrum von Unternehmen, das von KMUs bis zu global tätigen Konzernen reicht.

Digitale Technologien gestalten sowohl die Nachfrage der Verbraucher als auch die Wettbewerbsdynamik auf dem Markt für Konsumgüter grundlegend neu. Das gilt ganz besonders für Fast Moving Consumer Goods, auch Schnelldreher genannt.

Die zentralen Ergebnisse der Umfrage: 60% der Befragten räumten ein, dass es ihrem Unternehmen nach wie vor an der nötigen Entschlossenheit mangelt, die Digitale Transformation anzugehen. 93% glauben, dass sie in weniger als zwei Jahren deutliche Fortschritte machen müssen, um finanzielle Nachteile oder Einbußen bei der Wettbewerbsfähigkeit zu vermeiden; 60% äußerten sogar die Befürchtung, dass es für ihr Unternehmen bereits zu spät sein könnte. Dennoch hat immer noch ein Drittel (33%) der Unternehmen derzeit keine klar definierte digitale Strategie und über die Hälfte dieser Gruppe (53%) hat sogar noch keinerlei erste Schritte in die Wege geleitet, obwohl ihnen die Bedeutung der Digitalen Transformation bewusst ist.

Daneben identifizierte die Umfrage auch die größten Herausforderungen der FMCG-Unternehmen bei ihrer Digitalen Transformation:

  • 52% sehen sie als eine gewaltige Aufgabe an, die eine lange Zeit in Anspruch nehmen wird;
  • 66% haben den Eindruck, dass IT und Marketing bei der Entwicklung einer Strategie nicht an einem Strang ziehen;
  • 64% finden es schwierig, mit der sich ständig ändernden digitalen Landschaft Schritt zu halten.

Auf die Frage nach der Verantwortlichkeit ergibt sich ein sehr verteiltes Bild. 27% gaben an, dass digitale Initiativen vom Marketing ausgehen und von der IT lediglich unterstützt werden sollten. 38% sehen allein die IT in der Verantwortung. Weitere 32% finden, dass digitale Initiativen maßgeblich von der IT angestoßen werden und vom Marketing unterstützt werden sollten. Fast zwei Drittel (64%) sind der Meinung, dass die IT die Oberhoheit über die Budgets für die Digitale Transformation haben sollte. Diese Disparitäten deutet darauf hin, dass es in den Unternehmen keine klaren Verantwortlichkeiten gibt.

Als die drei größten Hindernisse sehen die Studienteilnehmer die große Abhängigkeit einer Digitalisierungsstrategie von IT-Teams (69%), fehlende Leadership bei der Definition einer solchen Strategie (67%) und mangelnde Skills für ihre Umsetzung (64%). Als größte Fürsprecher der Digitalen Transformation sehen die Befragten vor allem die CMOs (53%) und CEOs (51%) in der Pflicht. Viele von ihnen glauben aber, dass die CMOs (43%) und CEOs (50%) noch viel zu zurückhaltend sind und weiter überzeugt werden müssen.

Nach den Plänen für die unmittelbare Zukunft befragt sagten 96% der Teilnehmer, innerhalb eines Jahres in Sachen Digitale Transformation handeln zu wollen. Einig sind sich alle Befragen darin, dass die Verbesserung und Optimierung der Customer Experience vorrangige Bedeutung haben sollte. Die Pläne der Unternehmen fokussieren vor allem auf Geschwindigkeit und Responsivität der digitalen Inhalte (56%), ihre Sicherheit (51%) und ihre Konsistenz über verschiedene Kanäle hinweg (51%). Als kritische Technologien sehen die Studienteilnehmer dabei Mobile (62%), Analytics (58%), Datenkonnektivität (45%), E-Commerce (40%), Technologien für Business-Richtlinien und Geschäftsregeln (36%), Web Content Management (31%) sowie Platform-as-a-Service aus der Cloud (29%).

„Der FMCG-Markt ist äußerst wettbewerbsintensiv. Um die Nase vorn zu haben, sind seine Unternehmen häufig Early Adopters von Innovationen “, sagt Mark Troester, Vice President Solutions Marketing bei Progress. „Die Digitale Transformation ist kritisch für den künftigen Erfolg von FMCG-Unternehmen. Deshalb arbeiten wir mit vielen bekannten Namen der Branche zusammen, um die beste Strategie und die optimale technologische Implementierung zu finden.“

Weitere Informationen und die komplette englischsprachige Studie zum Download (Registrierung erforderlich) gibt es auf: https://www.progress.com/campaigns/digital-transformation/state-of-digital-business-report


Über Progress

Progress (NASDAQ: PRGS) ist ein weltweit führendes Unternehmen für den Bereich Anwendungsentwicklung. Progress unterstützt Organisationen bei der Umsetzung der digitalen Transformation – einer Notwendigkeit, um besondere Benutzererlebnisse zu schaffen und diese aufrechtzuerhalten. Mit dem umfassenden Web-, Mobil- und Data-Angebot für On-Premises- und Cloud-Umgebungen unterstützt Progress Start-ups und große Unternehmen weltweit und hält für jeden Kunden die passende Lösung parat. Weitere Informationen unter www.progress.de und bei Twitter unter @ProgressSW_DE.


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